Hyundai: Dashcams & Investitionen

Der südkoreanische Hersteller Hyundai plant Dashcams in den Autos und hohe Investitionen in Autonomes Fahren.

Der Hersteller Hyundai will in seinen Fahrzeugmodellen und denen der Tochterfirma Kia Dashcams vorinstallieren. Das erklärte man am gestrigen Donnerstag. Die Installation von Dashcams oder auch Drive-Video-Record-Systeme (DVRS) genannt, sollen den Komfort der Fahrzeuge erhöhen.

Hyundai Level 4 Testfahrzeug Korea

Hyundai Level 4 Testfahrzeug Korea. Quelle: Hyundai

Dank der integrierten Kameras, soll es möglich sein, dass man Videos aus dem Cockpit heraus aufnimmt und auf das Smartphone übertragen kann. Die Integration soll schrittweise erfolgen. Die Kunden wünschten das, so das Unternehmen. In Deutschland beispielsweise ist die Nutzung aufgrund des Datenschutzes aber umstritten.

Des Weiteren plant der südkoreanische Hersteller hohe Investitionen in neue Modelle und Mobilitätsstrategien, wie das Autonome Fahren. Insgesamt nimmt man 40 Milliarden US-Dollar in die Hand, die man in Forschung und Entwicklung stecken will.

Das Geld soll in den nächsten fünf Jahren fließen. Ein Teil wird an Aktionäre als Dividende ausgeschüttet. Der Großteil geht auf das Konto der Entwicklungen neuer Modelle. Dabei sollen vor allem neue SUVs Modelle auf den Markt kommen. Bis 2020 will man dann statt vier über acht SUV-Modelle verfügen.

Rund 13 Milliarden US-Dollar will das Unternehmen für Autonomes Fahren, Car-Sharing und alternative Antriebe ausgeben. Aufgrund der hohen Summen in diesem Segment haben sich jüngst BMW und Mercedes-Benz zusammengeschlossen. Auf diese Weise will man sich am Markt halten. Hyundai gehört auch zur Kooperationsgruppe um BMW bei der Entwicklung des Autonomen Fahrens.

Das Ziel sei es, vor allem in den USA und in China Marktanteile zu gewinnen. Außerdem will man neue Märkte in Südostasien erschließen.

Quellen: Korea Joongang Daily 1 und 2

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