BMW & Daimler zusammen für Autonomes Fahren

Die beiden Hersteller BMW und Mercedes-Benz wollen gemeinsam das Autonome Fahren weiterentwickeln.

Gerade erst haben die beiden einstigen Konkurrenten ihre Mobilitätsdienste unter einem Hut vereint: Jurbey. Nun sollen auch die Abteilungen für Autonomes Fahren zusammen gehen.

BMW und Mercedes-Benz - Vereint beim Autonomen Fahren

BMW und Mercedes-Benz – Vereint beim Autonomen Fahren. Quelle: BMW

Es gab Überlegungen der deutschen Autobranche bei der Entwicklung des Autonomen Fahrens gemeinsame Sache zu machen. Die diesbezüglichen Gespräche sollten bis März andauern und einen Tag vor dem Beginn des Monats, scheint eine Übereinkunft gefallen zu sein: Mercedes-Benz und BMW koalieren. Der Hersteller Volkswagen kooperiert dagegen mit Ford.

Gemeinsam werden BMW und Daimler sich dem Autonomen Fahren widmen. Den Anfang macht die Entwicklung der  Assistenzsysteme und die Entwicklung des Autonomen Fahrens auf der Autobahn. Auch das selbstständige Parken ist Teil des ersten Schritts der gemeinsamen Kooperation. Die Zusammenarbeit ist langfristig angesetzt worden und soll auf breiter Front bis 2025 bereitgestellt werden.

Zusammen sieht man sich in einer besseren Position, vor allem in Bezug auf Waymo (Google) und der immer größer werdenden Konkurrenz. Es geht also um das Einsparen von Geld sowie das Teilen von Forschungsergebnissen und Personal. Denn der Markt für IT-Fachleute ist abgegrast und das begrenzt das Wachstum auf dem Feld.

Ein weiterer Vorteil der gemeinsamen Arbeit am Autonomen Fahren ist die Beschleunigung der Entwicklung. Denn Waymo hat bereits einen Robotertaxidienst in dem US-Bundesstaat Arizona gelauncht und will dieses Jahr in Kalifornien starten. Auch General Motors will schon dieses Jahr in die kommerzielle Phase übergehen.

Die langfristige Kooperation soll die Stufen 3 und 4 ermöglichen. Man verspricht sich davon nicht nur in Europa eine verbesserte Marktposition, sondern auch in China und den USA. Das gemeinsame Projekt soll Fahrzeuge hervorbringen, die nicht nur auf der Autobahn, sondern auch in der Stadt fahren können. Die derzeitigen Projekte werden aber getrennt voneinander stattfinden.

BMW hat eine Reihe von Unternehmen um sich geschart, um die Entwicklung voranzubringen. Dazu gehören beispielsweise auch die Hersteller Hyundai oder Fiat-Chrysler. Man bündelt seine Aktivitäten in Unterschleißheim und testet die Technik weltweit mit über 70 Fahrzeugen. 2021 soll mit dem iNext ein Fahrzeug auf Level 3 auf den Markt gebracht werden.

Der Kooperationsblock von Mercedes-Benz umfasst Bosch und Nvidia. Zusammen mit den Partnern will man noch in diesem Jahr einen Level-4-bis-5-Test in San José im US-Bundesstaat Kalifornien starten. Ein Modell auf Level 3 soll nächstes Jahr mit der S-Klasse herauskommen.

Pressemitteilung

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