Huawei: Spionage in Afrika

Berichte über eine Verwicklung von Huawei bei der Spionage in Afrika werfen ein düsteres Licht über die Firma.

Wie das Wall Street Journal berichtet, ist Huawei in Spionagefälle in Afrika verwickelt. Den Berichten zufolge halfen Angestellte von Huawei dabei, politische Gegnern in Afrika auszuspionieren. Das chinesische Unternehmen steht unter Verdacht, in anderen Ländern für die chinesische Regierung zu spionieren.

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Derart wurden sie bei der Entwicklung der 5G-Netze in einigen Ländern ausgenommen. Dazu gehören Australien, Großbritannien oder die USA. Doch damit verzögert sich die Etablierung und die Kosten steigen, denn Huawei zählt zu den günstigsten Anbietern in dem Segment. Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass das Unternehmen in seinen Gründungsjahren kaum eigene Entwicklungsarbeit leistete, sondern die Technik von anderen Firmen kopierte.

Der Bericht besagt konkret, dass Huawei-Angestellte Regierungsmitgliedern in Uganda und Sambia geholfen haben, die politische Opposition zu infiltrieren. Der Bericht nennt sogar die leitenden Beamten bei der Überwachung. Eine Verbindung zwischen der Regierung Chinas und dem Handeln Huaweis konnte nicht nachgewiesen werden.

Die Überwachungsmaßnahmen umfassten verschlüsselte Nachrichten, Telekommunikationsdienste wie WhatsApp und Skype sowie die Verfolgung von Oppositionellen durch die Mobilfunkdaten.

Die Regierung in Sambia bestätigte, dass die Huawei-Angestellten dem staatlichen Nachrichtendienst geholfen haben. Derart konnte man sicherstellen, ob die Nachrichten gefälscht waren. Huawei hat den Bericht derweil zurückgewiesen und jegliche Beteiligung dementiert. Interne Untersuchen hätte keinerlei derartige Vorkommnisse bestätigt.

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