Nvidias Xavier erhält TÜV

Der TÜV SÜD hat den KI-Chip von Nvidia für das Autonome Fahren überprüft.

Der TÜV SÜD, der sich die Kontrolle Autonomer Fahrzeugtechnik auf die Fahnen geschrieben hat, hat dem SoC Xavier von Nvidia TÜV gegeben.

Xavier von Nvidia

Xavier von Nvidia. Quelle: Nvidia

Das Sicherheitszertifikat des TÜV ist weltweit beliebt, so hat sich auch LG bereits Hardware durch den TÜV zertifizieren lassen.

Auch Nvidia ist der TÜV offenbar wichtig, denn es ginge um Sicherheit, so der Hardware Hersteller, den die meisten von der Grafikkarte kennen. Nvidia liefert für viele Firmen die nötige Rechenkapazität für die Bereitstellung des Autonomen Fahrens. Und beim Autonomen Fahren, so Nvidia weiter, gehe es ja um die Sicherheit.

Der TÜV habe erklärt, dass es einer der komplexesten Prozessoren sei, den man jemals untersucht hat. Danach kam man zu dem Schluss, dass der TÜV für das Autonome Fahren geeignet ist. Der Chip soll im Auto die Sensorik, von Lidar-, Radar- und Kameraeinheiten, auswerten. Das sind die wichtigsten Sensoren in einem Autonomen Auto, wobei der Lidar für die Erstellung von 3D Ansichten benötigt ist und viel Rechenaufwand benötigt.

Dafür verfügt der SoC (System on Chip) über Schnittstellen und sechs verschiedenen Prozessortypen. Diese braucht man für unterschiedliche Anwendungen, wie Video- oder Bildverarbeitung, aber auch für die KI. Derart kann der SoC 40 Billionen Operationen pro Sekunde verarbeiten. Die Künstliche Intelligenz (kurz: KI) benötigt alleine dreiviertel davon.

Derart soll Xavier SoC, das in die Plattform DRIVE integriert ist, das Gehirn des Fahrzeugs sein, was ebenfalls mit Redundanz (also einem möglichen Ausfall gerüstet) ausgestattet ist. Zudem kann das System sich selbst einer Diagnose unterziehen und mögliche Fehler finden. Derart entspricht es den Sicherheitsbestimmungen nach ISO 26262 ASIL in höchster Form: ASIL-D.

Pressemitteilung (englisch)

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