Ford & Toyota für SDL

Die Autohersteller Ford und Toyota gründen für die Standardisierung von SmartDeviceLink (SDL) ein Konsortium.

Weltweit gibt es Bestrebungen den eigenen Standard zum globalen Standard zu erheben – in verschiedenen Bereichen des Car-ITs. Nun geben sich Ford und Toyota die Ehre und gründen ein Konsortium. Es soll die Etablierung des Standards für fahrzeuginterne Anwendungen und als Schnittstelle für die Verbindung von Auto und Smartphone beschleunigen.

Das neugegründete SmartDeviceLink Konsortium soll die Verbreitung des Open Source Systems vornehmen, womit man Smartphone Apps für fahrzeuginternen Gebrauch nutzen kann. Das von Ford entwickelte System wurde bereits letztes Jahr von Toyota übernommen. Es basiert auf der Anwendung AppLink.

Schon jetzt verfügt das Konsortium über einige Mitglieder, darunter Mazda, PSA (Peugeot & Citroen), Fuji, Suzuki, Elektrobit, Luxoft, sowie Xevo. Andere Firmen haben darüber hinaus bereits ihr Interesse angemeldet, dazu gehören Harman, Panasonic, Pioneer und QNX.

SmartDeviceLink ermöglicht es auch Drittanbietern, ihre Apps nahtlos an das System anzubinden. Damit kann man beispielsweise Einstellungen am Display, am Lenkrad und der Stimmerkennung vornehmen.

Toyota will SmartDeviceLink ab 2018 vertreiben.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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