Didi darf erneut in China antreten

Didi darf erneut in China antreten

Nach 18 Monaten der Untersuchung ist Didi wieder am Start in China.

Der Ride-Hailing Dienst Didi war in China 18 Monate lang ausgesetzt. Nun hat das Unternehmen seine Genehmigung zurückerhalten.

Der Grund für den Entzug der Genehmigung war offiziell die illegale Erfassung von Userdaten. Im Juli 2021 wurde Didi aus den App-Stores des Landes entfernt, obgleich Didi zur etwa selben Zeit in New York einen Börsenstart absolvierte. Dabei konnte Didi vier Milliarden US-Dollar einstreichen. Das war Peking offenbar ein Dorn im Auge.

Medien berichten, dass Didi es versäumte, der Regierung zu versichern, dass die Daten aus China in den USA geschützt sind. Daraufhin wurde eine Sicherheitsuntersuchung eingeleitet. Kurz vor dem Neustart verkündete Didi, dass man mit den Sicherheitsbehörden und entsprechende Korrekturen vorzunehmen. Mit den Sicherheitsbehörden ist die relativ neue Cybersecurity Review Office gemeint, das Datensicherheit im Internet überwacht.

Neben dem Update der Datensicherheit musste Didi offenbar auch eine Milliarde US-Dollar Strafe zahlen. Inzwischen ist Didi nicht mehr in den USA, aber wieder in Honk Kong an der Börse handelbar. Auch das ist eine Konsequenz der Handelschwierigkeiten zwischen  den USA und China.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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