Denso investiert in Metawave

Der Automobilzulieferer Denso und weitere Geldgeber investieren in das Startup Metawave.

Der japanische Zulieferer Denso will Geld in das Startup Metawave stecken, damit es im Bereich des Autonomen Fahrens Fortschritte macht. Konkret tüftelt das im Silicon Valley angesiedelte Unternehmen an Radar- und 5G-Vernetzungslösungen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Denso in Metawave investiert und auch Hyundai, Toyota und Infineon taten dies bereits. Neben Denso investieren auch andere Unternehmen und Investitionsabteilungen in Metawave. Dazu zählt beispielsweise NTT DOCOMO.

Metawave glänzt vor allem wegen des analogen Strahllenkungsradars, der über eine höhere Reichweite, Auflösung und Genauigkeit verfügen soll. Zudem könne darüber eine Objekterkennung und -Verfolgung gelingen. Die Nutzung von Spannungen an Antennen aus Metamaterialien erlauben die Steuerung des Radarstrahls. Derart wird der Sensor auch günstiger und kleiner als andere Radarsysteme.

Mithilfe des Radars von Metawave können Autonome Fahrzeuge besser navigieren und Hindernisse erkennen. Die Technik dient auch einigen Assistenzsystemen, wie dem ACC, dem Spurwechsel- und Notbremsassistenten. Das System arbeitet im Millimeterwellenspektrum zwischen 24 GHz und 100 GHz. Die kurzen Wellenlängen erlauben gleichfalls eine schnellere Datenübertragung.

Darüber hinaus arbeitet Metawave an 5G-Technologien, die zur Echtzeitübertragung mit höherer Reichweite beitragen. Dafür nutzt man einen sogenannten TURBO-Repeater und passive Relais. Die Technik ist vor allem in urbanen Gebieten relevant, wo Gebäude oder andere Hindernisse die Funkwellen beeinträchtigen können. Außerdem erlaubt es eine bessere Übertragung, wenn das System ausgelastet ist. Das kann bei Großveranstaltungen vorkommen.

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