Denso investiert in Maryville (USA)

Der japanische Zulieferer Denso investiert eine Milliarde US-Dollar in die Mobilität der Zukunft.

Der Zulieferer Denso gilt als einer der größten der Welt und diesem Ruf will man nun vor allem in den USA gerecht werden. Konkret investiert man eine Milliarde US-Dollar in Maryville im US-Bundesstaat Tennessee, was mehr als 1.000 Jobs generieren soll.

Das japanische Unternehmen Denso hat dort bereits einen Standort, den man vor zwei Jahren bereits mit 500 Millionen US-Dollar versehen hatte. Außerdem hat man kürzlich rund 76 Millionen US-Dollar in Southfield in Michigan investiert und Denso kooperiert mit der Universität von Michigan.

Neben der E-Mobilität geht es bei dem Produktionsstandort auch um die Fahrzeugsicherheit und die -Vernetzung. Angesichts der steigenden Nachfrage von E-Fahrzeugen, so das Unternehmen, wird die Vernetzung ein wichtiger Aspekt sein. So sieht man diese Investition, angesichts des stattfindenden Wandels, als eine in die eigene Zukunft.

Bei der Vernetzung geht es auch um Effizienz der Fahrzeuge, da sie von der voraus liegenden Strecke informiert sind und sich entsprechend darauf vorbereiten können. So könnte beispielsweise eine Beschleunigung verhindert werden, wenn in 100 Meter Entfernung eine Ampel auf rot schaltet oder sich hinter einer Kuppe ein Stauende befindet.

Mitteilung (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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