Bündelung an der Universität von Michigan

Die Universität von Michigan bündelt die Kompetenzen im Bereich der modernen Mobilität.

Das UMTRI (University of Michigan Transportation Research Institute) wird mit dem College of Engineering zusammengelegt. Damit will man Synergien freischalten und die Forschung vorantreiben.

Navya in der M City. Quelle: Navya

Navya in der M City. Quelle: Navya

Die Universität von Michigan, vor allem das UMTRI, hat bei der Entwicklung des Autonomen Fahrens viel geleistet. Unter anderem ist die M City, die erste Fassadenstadt zum Testen der Fahrzeuge in urbanen Gebieten, an dieser Universität angegliedert.

Zusammen mit dem College of Engineering, eines der führenden Ingenieurkollegs des Bundesstaates Michigan, will man mehr erreichen. Seit vergangenem Monat werden die beiden Forschungsinstitute zusammengelegt. Die komplementären Kompetenzen sollen die Verkehrstechnik, mit den Bio- und den Datenwissenschaften kombinieren.

Denn es geht in der weiteren Entwicklung moderner Mobilität auch um einen ganzheitlichen Ansatz. Außerdem werden den Forschenden weitere Ressourcen zugänglich, wie Labors, Lehrende und Studierende. Zudem ist die Finanzierung bereits gesichert.

Dem UMTRI allein stehen jährlich 20 Millionen US-Dollar zur Verfügung und man hat bisher, auch in Kooperationen mit beispielsweise Autoherstellern, über 1.000 Forschungsprojekte durchgeführt. Derzeit führt man, zusammen mit der Stadt Ann Arbor in Michigan, das größte Infrastrukturprojekt der Welt durch. Dabei geht es um die Vernetzung des Umfelds mit fast 3.000 Fahrzeugen.

Der neue Forschungsansatz umfasst kurz- und langfristige Projekte in den Bereichen Sozial- und Verhaltensanalyse, Unfalldatenerhebung, Verkehrssicherheitsanalyse sowie Entwicklung und Erprobung von Standards und den Einsatz und die Evaluierung neuer Sicherheits- und Mobilitätstechnologien.

Quelle (englisch)

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