Niederschlagskarten der Universität von Michigan

Ein Team der Universität von Michigan will eine Niederschlagskarte mithilfe von Scheibenwischertätigkeit erstellen.

Zu wissen, wann es wo wie viel regnen könnte, ist auch für das Fahren von Bedeutung. Aber aus anderen Gründen hat sich ein Team der Universität Michigan an die Arbeit gemacht.

Regen Gewitter

Die Forschenden in Ann Arbor, dem Sitz der Universität von Michigan, sind führend bei der Entwicklung des Autonomen Fahrens. Die Universität verfügt über ein renommiertes Institut und hat mit der M City einen wichtigen Trend gestartet. Nun hat man sich einer weiteren Herausforderung gewidmet: dem Niederschlag. Allerdings geht es bei der Forschung nicht so sehr um das Autonome Fahren, als mehr um den Katastrophenschutz. Das Ziel der Arbeit dient der Flutprognose.

Das Forschungsteam hat sich der Scheibenwischer in vernetzten Fahrzeugen bedient und sie mit dem Wetterradar kombiniert, um die Daten in eine Niederschlagskarte einzubringen. Die Karte soll über eine hohe Genauigkeit verfügen. Derart will man verbesserte Informationen zur Regenintensität bereitstellen.

Denn dank der Vernetzung der Fahrzeuge können genauere Daten für bessere Prognosen genutzt werden. Die Schnelligkeit der Wischblätter wird über beispielsweise Dashcams erfasst. Zur Bestimmung der Niederschlagsmenge bedient man sich eines Bayesscher Filters.

Diese Lösung ist im Gegensatz zu eigenen Sensoren zur Erfassung der Regenmenge kostengünstig. Zudem erreicht man mit den Fahrzeugen eine höhere Abdeckung, vor allem in urbanen Gebieten. Denn gerade in den Städten ist der Hochwasserschutz von Bedeutung. Dabei ist die Intensität der Scheibenwischer einfach zu messen und erfordert wenig Verarbeitungsaufwand. Außerdem verfügen viele Fahrzeuge bereits über optische Regensensoren.

Quelle (englisch)

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