UK: Versicherungsbranche warnt vor Einführung des Autonomen Fahrens

Die Versicherungsindustrie in Großbritannien warnt vor Autonomen Fahrzeugen auf den Autobahnen.

Großbritannien gibt bezüglich des autonomen Fahrens Gas und plant bereits im kommenden Jahr die Erlaubnis zum Betrieb automatisierte Fahrzeuge auf den Autobahnen des Landes. Doch die britischen Versicherungsunternehmen schlagen Alarm. Sie sehen das Vorhaben als falsch an.

Die gesetzlichen Regelungen in Großbritannien sahen vor, dass man bis zu einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometer die Kontrolle an das Fahrzeug abgeben kann, sofern ein ALKS (aktives Spurhaltesystem) integriert ist. Die UN-Regelungen sehen eine Begrenzung auf 60 Stundenkilometer bei Level 3 vor.

Der Verband der britischen Versicherer sieht in der britischen Regelung eine Bedrohung der Verkehrssicherheit. Zwar betrachte man die Fahrzeugautomatisierung als Verbesserung der Verkehrssicherheit, doch bei den Level 3 Fahrzeugen fürchtet man neue Unfallgefahren.

Dazu zählt beispielsweise die kritische Situation der Kontrollübergabe an den Menschen. Dafür sind drei Sekunden vorgesehen, was nach Untersuchungen der Versicherungen zu kurz ist. Für eine adäquate Reaktion brauche es mindestens 15 Sekunden. Weitere Probleme stellen die Verkehrszeichenerkennung und der fehlende Spurwechsel dar. Der Verband fordert daher, den angepeilten Zeitplan zu überarbeiten.

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