UK: Einführung des Autonomen Fahrens

Ein Bericht britischer Behörden zeugt von der Ungewissheit, wann das Autonome Fahren eingeführt wird.

Das britische Netzwerk von Verkehrsbehörden in den Städten, die Urban Transport Group, hat einen Bericht mit dem Titel “Automatic for the people?” über die Einführung der Autonomen Fahrzeugtechnik herausgegeben. Darin finden sich erhebliche Unsicherheiten, so die sinngemäße Übersetzung, wie schnell das in Großbritannien geschehen wird.

JLR Forschung in UK

JLR Forschung in UK

Einige Städte würden die Fahrzeuge zwar bereits einsetzen, doch vor dem Hintergrund der Entwicklung, ergeben sich Herausforderungen, welche sich die Regierung und die Städte stellen müssten. Dabei identifiziert man vier Säulen.

So muss erstens ein Augenmerk auf die Infrastruktur der Autobahnen gelegt werden. Diese müssten besser gewartet und digital vernetzt werden. Dabei ergibt sich bereits jetzt ein erheblicher Wartungsstau, so der Bericht. Zum Zweiten braucht es einen rechtlichen Rahmen, der es den Städten erlaubt, die Technik zu testen und die Vorteile sicherzustellen. Dazu gehört auch, dass der ÖPNV nicht ausgehöhlt und die Verkehrssicherheit nicht gefährdet wird.

Drittens sollten die Städte finanzielle Zuwendungen für die Entwicklung des Autonomen und Vernetzten Fahrens erhalten. Damit sollte Fachpersonal eingestellt und die Ressourcen bereitgestellt werden, um den Herausforderungen zu begegnen. Zuletzt braucht man selbst einen solchen Fuhrpark, sodass alle Fahrzeuge automatisiert verkehren.

Der gesamte Bericht hier als PDF

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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