Türklingel gehackt

Ein Hacker konnte die Türklingel eines Haushalts in Texas manipulieren und forderte Geld.

Ein Hacker hatte ein Paar in Texas erpresst. Sie sollten Bitcoins im Wert von 400.000 US-Dollar überweisen, denn er hätte die Türklingel gehackt.

Das Smart-Home wird verstärkt Ziel von Hackerangriffen und eine Möglichkeit dabei ist es, die Türklingel zu kompromittieren. In diesem Fall war es ein Modell des Herstellers Ring, der zu Amazon gehört.

Der Hacker meldete sich über die Klingelanlage und gab sich zunächst als Supportmitarbeiter aus. Er teilte den Leuten im Haus dann mit, dass ihr Account gehackt und geschlossen wurde. Er forderte 50 Bitcoins, die einen Wert von rund 400.000 US-Dollar haben, um den Account wieder herzustellen.

Als klar wurde, dass es sich nicht um einen Supportmitarbeiter handelte, wurde der Hacker aggressiver und stieß Todesdrohungen aus. Er ließ durch die Video-Klingelanalage so aussehen, als stände er vor der Tür. Die Hightech-Klingel wurde dann durch das Herausnehmen der Batterie deaktiviert.

In anderen Fällen wurden Haushalte über Ringkameras beobachtet. Dabei sprachen die Hacker oftmals mit den Leuten und trieben ihren Schabernack.

Das Unternehmen Ring wurde in jüngster Zeit oft kritisiert. Es gibt immer wieder Nachrichten von manipulierten Ring-Kameras. Das Unternehmen verweist auf Dritte, die einen Datenmissbrauch verschuldet hatten und wodurch Kundendaten bekannt geworden wären. Die Geräte selbst seien nicht gehackt worden. Inzwischen wurden über 1.500 weitere Passwörter im Darkweb gefunden, die sich auf Ring-Klingelkameras beziehen.

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