SoftBanks Investitionen in KI

Der japanische Konzern SoftBank will in KI investieren und hat dabei die südkoreanischen Firmen im Blick.

Dass die Künstliche Intelligenz die Zukunft darstellt, scheint unbestritten und so investieren viele in diesen Bereich. Auch der japanische Konzern SoftBank, der auch im Bereich Autonomes Fahren stark investiert ist, interessiert sich dafür. Bereits vorletzten Donnerstag sagte der Vorsitzende des Konzerns, Masayoshi Son, er hoffe auf die Zusammenarbeit mit den entsprechenden Firmen in Südkorea.

Masayoshi Son in Südkorea.

Masayoshi Son in Südkorea. Quelle: koreaherald

Man sei bereits mit den Führungskräften der fünf Tech-Firmen aus Südkorea im Gespräch. Dazu gehört vor allem der Konzern Samsung, aber auch Hyundai, Naver, NCSoft und Hanwha. Das impliziere auch eine Ausweitung bei der Zusammenarbeit. Noch in diesem Jahr soll das Geld fließen.

Mit Samsung plant SoftBank eine tiefere Kooperation bei der Chip-Entwicklung, wobei man auf KI-Chips setzt. SoftBank selbst besitzt das Unternehmen Arm Holding, die ebenfalls in CPUs machen.

Vor dem Treffen mit den südkoreanischen Tech-Giganten traf sich Masayoshi Son auch mit dem südkoreanischen Präsidenten. Die Gespräche standen auch unter den Handelsspannungen zwischen Seoul und Tokio bezüglich der jüngsten Beschränkungen der japanischen Regierung für High-Tech-Materialien.

Die japanische Regierung hatte am Montag angekündigt, Südkorea von der “weißen Liste” der Exporte zu streichen und die Exporte von Materialien für die Herstellung digitaler Produkte an koreanische Unternehmen wie Samsung, SK Hynix und andere Displayhersteller ab Donnerstag zu überprüfen.

Der Ursprung der Spannungen liegt in einer Gerichtsentscheidung in Südkorea, wonach man eine Entschädigung für die Zwangsarbeit in Japan fordert, die sich während des Zweiten Weltkrieges zutrug. Südkorea war damals von Japan besetzt worden.

Quelle (englisch)

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