Simulation der Goethe-Universität Frankfurt

An der Goethe-Universität Frankfurt werden Verkehrsszenarien für das Training der KI geschaffen.

Das Testen der Fahrzeuge in der realen Welt ist wichtig, wenn es auch jüngst immer stärker in die Kritik gerät. Doch man muss irgendwie auch nachweisen, dass die Technik fähig ist, den Straßenverkehr zu bewältigen. Dies gelingt auch durch die Simulation des Verkehrs.

Simulation

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Schon vor zwei Wochen hat das britische Unternehmen rFpro ein Simulationsprogramm geschaffen, womit man die Welt eins zu eins abgebildet hat. Aber es gibt einige Firmen und Forschungsansätze, die sich dem Thema widmen. So auch die Goethe-Universität Frankfurt.

Mithilfe einer Künstlichen Intelligenz baut man eine Simulation, die das Testgelände für Autonomes Fahren ist. Dort kann man bis zur Erkenntnis üben, wie man sich im Verkehr verhält. Das Projekt untersteht dem Professor Rudolf Mester. Er und sein Team forschen am Institut für Informatik daran. Konkret geht es um den Verkehrsfluss ohne den Faktor Mensch.

Dabei konzentriert man sich auch auf die Fahrzeugsensorik, die die grundlegenden Daten für das Autonome Fahren liefern. Die Auswertung und die Steuerung bauen darauf auf und implizieren die Berücksichtigung anderer Verkehrsteilnehmender oder der Verkehrsinfrastruktur. Auch hierbei kommt eine Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Zudem kommunizieren die Fahrzeuge untereinander und mit der Infrastruktur.

Das alles muss der Simulationstest hergeben und bereitet die Künstlichen Intelligenzen auf ihren Einsatz im Verkehr vor. Verkehrssituationen können beliebig oft wiederholt werden, um das System zu trainieren. Wobei die reale Welt jedoch immer noch mehr Überraschungen bereithält, als es der menschliche Geist voraussehen mag.

Neben der zuverlässigen Funktionsweise hindern die Gesetzgebung, die Zulassungskriterien, die IT-Sicherheit und die Frage der Haftung die Verwirklichung des Autonomen Fahrens noch.

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