Projekt SofDCar über die E-Architektur

Software im Auto. Foto: Bosch

Das Projekt SofDCar steht für “Software-Defined Car” und soll Standards für die Software- und Steuerungsarchitektur im Auto erarbeiten.

Während man immer mehr im Auto per Software steuert und die Anzahl der Steuergeräte im Auto weiter anwächst, will das Projekt SofDCar diese Entwicklung kanalisieren. Die Komplexität der elektrischen und der elektronischen Systeme soll durch standardisierte Regeln und Prozesse störungsfrei funktionieren und aktualisierbar bleiben. Derart sind alle Software-Einspielungen so zu gestalten, dass sie der IT-Sicherheit gerecht werden.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit rund 43 Millionen Euro gefördert. Als Partner hat man wichtige Akteure des Szene gewonnen: Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Stuttgart, das Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKSF) und das FZI Forschungszentrum Informatik, Bosch BooleWorks GmbH, e -mobil BW GmbH, ETAS GmbH, Mercedes-Benz, P3 digital Services GmbH, T-Systems International GmbH, Vector Informatik GmbH und ZF Friedrichshafen.

Dabei will man auch mit einem digitalen Zwilling arbeiten, wo die Entwicklungs- und Laufzeitdaten des Fahrzeugs einfließen – von der Fertigstellung bis zum Schrottplatz. Derart impliziert es Apps, Backend- und Entwicklungssysteme. Dem KIT liegt besonders die Informationsverwaltung und die Sicherheitsprüfungen am Herz, wofür man Analysealgorithmen und Update/Backup-Konzepte entwickelt. Die Tests werden auf der 5G-Teststrecke für autonomes Fahren des Campus Vaihingen und im Simulator durchgeführt.

Quelle

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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