Mobility Space in Berlin

Demostrecke Mobility Space in Berlin
Demostrecke Mobility Space in Berlin

In Berlin hat das Mobility Space Büro geöffnet, um neue Mobilitätskonzept vorzustellen. Derzeit wartet man mit autonomem Fahren auf.

Im Mobility Space Büro wird man zur Mobilität von morgen beraten. Themen sind beispielsweise die Elektromobilität, das Reisen oder die Verkehrssicherheit der Kinder. Auch ein Lastenrad kann man hier leihen. In dieser Woche ist das autonome Fahren das Thema und zwei Personen der TU-Berlin erzählen von ihren Projekten.

Mobility Space in Berlin

Mobility Space in Berlin

Auf einer kleinen Rundstrecke sind zwei autonome Fahrzeuge zu bestaunen, die mit Lidar und Stereokameras ausgestattet sind, um ihre Umgebung wie beispielweise das Stopp-Schild zu erkennen. Die Geschwindigkeit der Fahrzeuge wurde auf fünf Stundenkilometer begrenzt, sonst könnten sie in der Spitze 70 km/h erreichen. Die hohe Kante und die Fensterscheibe verunsichern die Fahrzeuge aber noch, weshalb sie nicht von selbst fahren. Man kann aber schön erkennen, wie die Sensorik funktioniert und die KI die Objekte wahrnimmt und labelt. Des Weiteren gibt es einen Informationsbot zu begutachten, der schriftliche Fragen zum Beispiel über das autonomen Fahren schriftlich beantwortet. Einer der Entwickler gibt darüber auch Auskunft.

Demostrecke Mobility Space in Berlin

Demostrecke Mobility Space in Berlin

Diese Informationstechnik soll später auch im Linienbus integriert werden, der dann auf einem Abschnitt der Teststrecke – zwischen Adenauerplatz und Bundestag – eingesetzt wird. Ab April 2022 wird der zwölf Meter lange Bus auf der TU-Teststrecke verkehren und kostenlos Personen transportieren. Des Weiteren verkehren ein Auto, ein Transporter und ein Lieferroboter auf der Strecke. Letzterer schafft es vielleicht sogar bestelltes Essen in den Tierpark zu liefern. Die gesamte Teststrecke führt vom Brandenburger Tor über den Ernst-Reuter-Platz bis zur Gedächtniskirche.

Das Projekt namens BeIntelli der TU Berlin wird mit elf weiteren Partnern durchgeführt, wozu beispielsweise ADAC, BVG, Continental, das DAI-Labor, IAV, TÜV Nord, T-Systems oder das VMZ gehören. Im Rahmen des Projekts will man auch ein Betriebssystem für autonomes Fahren entwickeln. Wie auch das Mobility Space Büro, so will auch das Testfeld mit dem Bus um Akzeptanz für die Technik in der Bevölkerung werben.

Seite des Mobility Space Büros und Seite des Projekt der TU Berlin BeIntelli

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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