Nissan: Gehirnüberwachung beim Fahren

Der japanische Hersteller Nissan stellt auf der CES 2018 sein B2V (Brain to Vehicle) System vor.

Das Konzept der Gehirnüberwachung ist nicht neu. Nissan rollt das Konzept wieder auf und stellt es auf der CES 2018 in Las Vegas vor.

Nissans Gedankensteuerung.

Nissans Gedankensteuerung. Quelle: Bloomberg

Bei Nissan nennt man es das Brain-to-Vehicle System, das man vorstellen wird – kurz B2V. Dafür werden die Fahrenden mit einem Headset ausgestattet, welches die Gehirnströme misst. Diese Daten werden dann an die jeweiligen Systeme der Fahrzeugsteuerung übertragen. So kann man das Auto mit seinen Gedanken steuern.

Der Mensch muss dies zwar gedanklich einleiten, aber bevor der Muskel reagiert, reagiert der Computer. Konkret geht es um eine Zeitspanne von 0,2 bis 0,5 Sekunden.

Nissan will das Konzept für das “manuelle Fahren” einsetzen. So sollen die Vollautonomen Fahrzeuge gesteuert werden, wenn der Mensch “selbst fahren” will.

Die Serienreife für das Autonome Fahren will man bis 2022 erreicht haben, das B2V soll bis 2028 soweit sein. Die Technik kann auch helfen, so soll sie unangenehme und angenehme Situationen erkennen. Derart soll das Auto personalisiert werden.

Bei Nissan betont man aber, dass die B2V Technik keine Gedanken lesen kann.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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