Microsnap von Rinspeed

Mit Mircosnap geht die schweizerische Ideenschmiede Rinspeed einen Schritt weiter.

Auf der letzten CES in Las Vegas hatte das schweizerische Unternehmen Rinspeed ein neues Konzept vorgestellt, das durchaus Beachtung und sogar Nachahmer fand: Snap. Dabei handelt es sich um ein modulares System für Autonomes Fahren, das in Ober- und Unterbau aufgeteilt ist.

microSNAP

microSNAP. Quelle: Rinspeed

Der Oberbau, der sogenannte Pod, kann je nach Bedarf in unterschiedlicher Bauweise aufgesetzt werden und das Unterteil, das sogenannte Skateboard, bleibt immer dasselbe. Der Pod kann dergestalt sein, dass es Personen oder Güter transportiert, aber es soll auch beispielsweise auch als Rettungswagen eingesetzt werden können. Das Konzept will man sogar selbst herstellen und gründete diesbezüglich das Unternehmen Snap Motion.

Die Weiterentwicklung dieser Technik wird nun Microsnap genannt. Wie der Name es bereits andeutet, ist das Konzept etwas kleiner als das Original. Dabei geht es um die Lieferung von Waren des Online-Shoppings bis zur Haustür oder zur Nutzung als Robotertaxi.

Das neue, verkleinerte Konzept soll dem überbordenden Verkehr der Städte gerecht werden und weniger Platz verbrauchen. Microsnap wird abermals auf der CES im kommenden Januar vorgestellt. Zudem soll eine Roboterstation vorgestellt werden, welche die jeweiligen Pods schnell und einfach auf die Skateboards überträgt.

Wie üblich war Rinspeed nicht alleine an der Entwicklung des Konzepts beteiligt. So sind die Unternehmen 4erC, Bader, Bamboo, Dekra, Eberspächer, Esoro, Ernst & Young, FoamPartner, Gentex, Gentherm, Harman, Harting, Ibeo, Kern, Kolon, Lear, Lenzing, MHP, NXP, Osram, Prettl Lighting & Interior, SAP, Schoeller, Sika, Stahl und Strähle+Hess an der Entwicklung beteiligt gewesen.

Dass es Nachahmungen des Konzeptes gibt, nimmt man bei Rinspeed gelassen und verweist auf die Werbung: Wer hat’s erfunden?

Mitteilung

Kfz-Versicherung bis 30. November wechsel und sparen!

Comments are closed.