AEV-Robotics: Austauschbarer Untersatz

Das australische Unternehmen AEV-Robotics stellt ein Autonomes Fahrzeug mit austauschbarem Untersatz vor.

Die Idee der Unterteilung von Über- und Unterbau ist keineswegs neu. Derart hat die schweizerische Ideenschmiede Rinspeed Snap vorgestellt und auch Daimler hat mit Urbanetic einen ähnlichen Ansatz, wie AEV-Robotics. Auf der CES hatte Rinspeed übrigens eine geschrumpfte Version vorstellt: Microsnap.

AEV Robotics Fahrzeug

AEV Robotics Fahrzeug. Quelle: Handelsblatt

Dafür greift das australische Unternehmen AEV Robotics mit Sitz in Melbourne auf ein E-Fahrzeug zurück und bedient sich dabei derselben Begriffe wie Rinspeed: Base und Pod. Nach Angaben des Handelsblattes habe die Firma das Konzept in den letzten drei Jahren “hinter verschlossenen Türen” entwickelt.

Das Angebot von AEV Robotics richtet sich nicht an Endkunden, sondern ist für Fuhrparkmanager gedacht. Der Unterbau besteht aus Rädern, der Batterie und der Steuerung. Der Überbau kann dabei variieren. Dabei ist die Batterie relativ schwachbrüstig, womit man aber ein geringes Gewicht erreicht.

Das Konzept soll für das Autonome Fahren ausgelegt sein. Daher kooperiert man mit dem IT-Konzern Nvidia und nutzt deren Drive-System. Der Aufsatz, der Pod, kann alles mögliche sein: Vom Lieferfahrzeug über Einsatzwagen bis zum Robotertaxi. Bei dem vorgeführten Modell handelt es sich um ein Shuttlekonzept, das derzeit sehr im Trend liegt. Außerdem soll das Konzept vernetzt und programmierbar sein.

Schon als Mercedes-Benz Urbanetic vorgestellt hatte, wurde der Rinspeed-Chef gefragt, wie er mit dieser Kopie umgehen will. Er sah das eher sportlich. Ob das bei AEV ebenfalls der Fall ist, bleibt abzuwarten. Vor allem vor dem Hintergrund, dass man denselben Begriff verwendet: Pod. Allerdings nennt man den Unterbau Base, obwohl auch das Wort Skateboard in der Quelle zu finden ist.

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