Japan: Entwurf für Richtlinien vorgestellt

Honda Fahrassistenzsystem
Honda Fahrassistenzsystem

In Japan hat die Polizeibehörde die Bedingungen vorgestellt, unter welchen man Autonome Fahrzeuge testen darf.

Schon im Oktober letzten Jahres hat die Polizei in Japan mit der Ausarbeitung für Regeln für den Einsatz Autonomer Fahrzeuge begonnen, dabei ging es auch um die Frage der Haftung. Der Entwurf ist nun fertig.

In Japan forciert die Regierung die Entwicklung mit vielen Maßnahmen. Neben Geld hat man eine Sonderzone errichtet und die Parole ausgegeben, dass bis 2020 zu den Olympischen Spielen, Autonome Shuttle Busse verkehren sollen. Japan, so die Berger-Studie zum Ranking der Nationen, sieht Japan auf Platz drei – hinter Deutschland und den USA.

Die japanische Polizei hat die Papier online gestellt, damit sich die Öffentlichkeit davon ein Bild machen kann. Wie auch in anderen Ländern, ist in Japan für das Betreiben eines Testfahrzeugs eine Person hinter dem Steuer notwendig. Des Weiteren sind darin betriebliche Bedingungen gestellt. Derart muss das System resistent gegen Cyberattaken sein.

Zudem sollen gleiche Unfälle vermieden werden. Damit sich ein Unfall nicht wiederholt, will man die Aufzeichnungen analysieren lassen. Derart will man auch ein Gesetz schaffen, dass es erlaubt alle Aufnahmen – ob privat oder öffentlich – zu einem Unfall einzuziehen.

Nun berät eine Gruppe von Fachleuten in Japan über die Vorschläge bis zum März 2017.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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