Fahrende in UK haften nicht für Unfälle beim autonomen Fahren

Fahrende in UK haften nicht für Unfälle beim autonomen Fahren

In Großbritannien verfügt die Roadmap, dass Fahrende nicht für autonome Fahrzeuge haften.

Die Frage der Haftung wird schon lange diskutiert und damit auch die Frage, wie sich die Versicherungswelt darauf einstellen sollte. In Großbritannien hat man sich der Frage schon angenommen und seit 2018 sind die Fahrenden bei autonomen Fahrzeugen von der Haftung entbunden.

Die neue Roadmap des Landes zur Einführung der Technik bis 2025 unterstreicht diese Haftungsregel erneut. Die Hersteller haften für die Fahrweise der autonomen Autos. Diese Roadmap zur Einführung wurde am Wochenende vorgestellt. Darin wurde auch eine 119 Millionen US-Dollar starke Finanzierung von Projekten angekündigt. Zudem sollen 41 Millionen US-Dollar für Sicherheitsforschung und neue Gesetze bereitgestellt werden.

Großbritannien will bei der Einführung der Technik eine Führungsrolle übernehmen, da man sich davon einen großen Markt und neue Arbeitsplätze verspricht. Mit 24 Millionen US-Dollar will man autonome Lebensmittellieferungen und Shuttle-Einsätze an Flughäfen fördern. Sieben Millionen investiert man in die Marktforschung und für die Kommerzialisierung der Technik.

Um das Sicherheitsziel zu erreichen, wonach die Fahrzeuge so gut wie Menschen sein sollen, eröffnete Großbritannien eine Konsultationsphase. Deren Ergebnisse sollen die Standards für den Betrieb der Fahrzeuge auf den öffentlichen Straßen regeln und beim Übertreten der Regeln Sanktionsmöglichkeiten aufzeigen.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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