Australischer Versicherer & Datenzugriff

In Australien wird es ab nächsten Jahr eine Motoren-Datenbank geben. Mit ihrer Hilfe wollen Versicherer auf Fahrzeugdaten zugreifen.

Die Motorendatenbank wird in Australiens Region “New South Wales” ab nächstes Jahr Wirklichkeit. In dieser Datenbank werden Daten über ein bestimmtes Fahrzeug gesammelt, was den Kilometerstand, das Alter und die Spezifikationen betrifft.

Was in Deutschland ein Datenschutzbedenkliches Vorgehen wäre, wird in Australien mit der Begründung eingeführt, dass man damit betrügerische Versicherungsanträge verhindern kann.

Damit will die Versicherungsbranche jährliche Kosten im Millionen Bereich einsparen. Die Nutzenden müssen dem Datenabgleich aber noch zustimmen. Zur Beruhigung fügte man hinzu, dass nur diese Daten sollen erhoben werden und keine weiteren.

Quelle

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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