RoboSense | SSS

Auf der Shanghai Auto Show hat RoboSense das Smart Sensor System (SSS) vorgestellt.

Die Entwicklung des Smart Sensor Systems (SSS) erfolgte durch die Partner RoboSense, Horizon Robotics, Cainiao Network, Sensible 4 und AutoX. Das Einsatzgebiet ist vierfach: Pkws, Fahrzeuge mit geringer Geschwindigkeit, Robotertaxis und es dient der Verkehrsinfrastruktur.

RoboSense Lidar

RoboSense Lidar. Quelle: Thomas-PR

Das SSS kombiniert Lidar und einen Punktwolkenalgorithmus mit dem IC-Design. Das SSS sammelt Umgebungsinformationen und interpretiert die Daten. Das System wird Teil zweier neuer Lidarsysteme, welche man auf der Messe in Shanghai angekündigt hat: RS-Bpearl und RS-Ruby. Der Erste ist ein Super-Weitwinkel-Lidar und der Zweite, ein Lidar mit einer hohen Auflösung.

Auch die Serienreife des RS-Lidar-M1 wurde auf der Messe von RoboSense vorgestellt, welches ab 2021 auf den Markt kommt. Die Lidarsysteme basieren auf der MEMS-Technologie, da diese geringe Kosten verursacht, und dem 905-nm-Laser als Solid-System. Schon auf der CES hatte man den RS-LiDAR-M1 vorgestellt und erhielt Auszeichnungen für die 120-Grad-FOV und eine Reichweite von 200 Metern.

Der RS-LiDAR-M1 ist für Level-3-Fahrzeuge und höher gedacht. Er soll die Sensorgrundlage für den Stau- und den Autobahnassistenten sein.

Zusammen mit Cainiao und Alibaba hat Robosense den Niedriggeschwindigkeitsfahrzeug-Lidar RS-Bpearl entwickelt. Es bietet ein Sichtfeld von 360 x 90 Grad. Die Reichweite liegt bei 30 Metern und startet bei zehn Zentimetern. Der Sensor lässt sich leicht in die Fahrzeugseite integrieren.

Mit AutoX hat RoboSense den RS-Ruby mit 128 Strahlen entwickelt, der für Robotertaxis geeignet ist. Er verfügt über eine hohe Auflösung und einen längeren Erfassungsbereich. Dieser Lidar ist der Kernsensor und kann mit dem Bpearl kombiniert werden.

In Kooperation mit Sensible 4 hat RoboSens einen Lidar für die widrigen Wetterbedingungen geschaffen. Er ist kältebeständig und kann bis 30 Grad arbeiten. Es kann mit Schnee und Eis umgehen und soll in das Autonome E-Shuttle Gacha integriert werden, das in Finnland zum Einsatz kommen soll.

Quelle (englisch)

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