Uber: Vereinbarung mit der Familie des Opfers

Der Fahrdienstvermittler Uber hat sich mit den Hinterbliebenen des Unfallopfers geeinigt.

Letzte Woche geschah ein tragischer Unfall, bei dem eine Frau in den USA von einem Autonomen Auto angefahren wurde. Sie verstarb daran und Uber stellte die Tests ein. Inzwischen hat man auch keine Lizenz mehr für den US-Bundesstaat Arizona und in Kalifornien lässt man sich keine neue ausstellen.

Volvo Uber Fahrzeuge in San Francisco

Volvo Uber Fahrzeuge in San Francisco

Gut möglich, dass Uber das Projekt Autonomes Fahren ganz einstellt, was die neue Chefetage offenbar schon angedacht hatte. Der Unfall hatte Auswirkungen auf die gesamte Branche.

So hat nicht nur Uber, auch Toyota und Nvidia, sowie der Bundesstaat Massachusetts ihre Tests temporär eingestellt. Und die Tochter des Unfallopfers reichte Klage gegen das Unternehmen ein.

Bei diesem Verfahren hat man sich nun vor einem möglichen Prozess geeinigt, so der Anwalt der Opferfamilie. Allerdings hat man keine Details dazu genannt.

Das letzte große Verfahren gegen Uber war von Waymo eingeleitet worden. Bei dem Streit ging es um den Diebstahl von Betriebsgeheimnissen in Form eines Lidarsystems. Dafür musste Uber eine Einigungssumme von 245 Millionen US-Dollar zahlen.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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