Nvidia setzt Test aus & Uber lässt Lizenz für Kalifornien auslaufen

Nach dem Unfall: Nvidia setzt Tests aus und Uber verlängert nicht die Genehmigung in Kalifornien zu testen.

Als Konsequenz aus dem tödlichen Unfall wird Nvidia, wie schon Uber und Toyota zuvor, die Tests an der Technik aussetzen.

Nvidia Logo

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Während Waymo nicht nur erklärt, dass der Unfall mit deren Fahrzeugen nicht passiert worden wäre, und noch einen Autonomen I-Pace in Kooperation mit JLR vorstellt, erklärt Nvidia einen temporären Rückzug. Man werde die Tests auf unbestimmte Zeit nicht mehr stattfinden lassen.

Der Fahrdienstvermittler, Fahrzeugtester und Unfallverursacher: Uber will die Lizenz in Kalifornien nicht verlängern lassen, sie läuft am 31. März aus. Die Tests in den anderen US-Bundesstaaten wurden ebenfalls eingestellt.

Nvidia sieht aber in den Tests dennoch das Mittel der Wahl, weil die Fahrzeuge letztlich sicherer seien, als Menschen. Daher muss man weiter machen, aber man will aus dem Vorfall auch etwas lernen. Sehr viele Hersteller setzen bei der Technik auf die Hardware von Nvidia.

Außerdem setzt Nvidia bei der Entwicklung verstärkt auf Simulationen. So hat man diese Woche einen neuen Simulator vorgestellt, der speziell für Autonome Fahrzeuge gedacht ist. Das System, das man anlässlich der Nvidia GPU Konferenz vorgestellt hat, ist cloudbasiert und agiert auf zwei Servern.

So lassen sich in fünf Stunden mehr als 480.000 Kilometer fahren. Innerhalb von zwei Tagen habe man jede Straße in den USA simuliert. Man kann dabei alles variieren, vom Sonnenstand über das Wetter bis zur Reaktionsfähigkeit des Fahrzeugs. Diese Methode ist, neben den Fahrten in der wirklichen Welt von enormer Bedeutung. So kann es sich Nvidia auch gut leisten, die Tests erstmal auszusetzen.

Quelle zum Aussetzen

Quelle zum Simulierten Testen (englisch)

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