Uber hängt der Autonomen Fahrzeugbranche hinterher

Ursprünglich war Uber in die Führungsriege der Branche, doch derzeit hängt man eher hinterher.

Uber wollte Robotertaxis entwickeln, um sein Geschäftsmodell rentabler zu gestalten. Auch Lkws sollten durch Uber automatisiert werden, was derzeit “the next Thing” ist. Uber hatte das Projekt vor zwei Jahren auf Eis gelegt und auch in jüngster Zeit war es still um die Uber-Abteilung ATG geworden.

Volvo Uber Fahrzeuge in San Francisco

Volvo Uber Fahrzeuge in San Francisco

Nun machen die Investierenden Druck auf Uber, wie es in US-amerikanischen Medien heißt. Vor allem SoftBank und andere Anlegende haben angemahnt, mehr Geld für die Entwicklung zu beschaffen. Denn die bisherigen Finanzmittel würden wohl Ende des kommenden Jahres zur Neige gehen.

Der Chef des Unternehmens, Dara Khosrowshahi, hat bereits Optionen auf den Tisch gelegt. Entweder soll es als Open-Source-Projekt ausgewiesen werden, was aber auch mit einer Freigabe des Codes einherginge. Dann würde man jedoch eine rasche Entwicklung durch weltweite Beteiligung erleben. Oder, das ist eine weitere Option, die Abteilung müsste umgebaut werden.

Außerdem ist man offen für neue Partnerschaften. So wurde kürzlich bekannt, dass man mit dem Joint Venture Motional in Gesprächen ist. Weitere Details wurden nicht bekannt gegeben.

Der Wettbewerb um die Entwicklung des Robotertaxis hat zwar abgenommen, doch er ist immer noch hart umkämpft. Nicht zuletzt, weil Zoox mit Amazon einen finanzstarken Hintergrund erhalten hat. Zudem ist auch Waymo immer noch der Branchenprimus und in China hat sich eine Reihe von Konkurrenz ausgemacht, die Technik auf die Straße zu bringen.

Uber musste in der Vergangenheit auch viel Abbitte leisten. Da war der Vorfall mit Anthony Levandowski und der Uber-Unfall mit dem tödlichen Ausgang. Die damalige Fahrerin steht derzeit wegen des Vorfalls vor Gericht.

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