Uber bekommt neues Geld von SoftBank und Toyota

Der Fahrdienstvermittler Uber bekommt neues Geld von u.a. alten Investoren, darunter vermutlich Toyota und SoftBank.

Derzeit führe man noch Gespräche über die genaue Höhe der Finanzierungen, aber es handelt sich wohl um eine Summe von mehreren Milliarden US-Dollar. Konkret soll es sich um bis zu zehn Milliarden US-Dollar gehen. Ob die Investitionen zustande kommen, wird sich wohl im kommenden Monat entscheiden.

Volvo Uber Fahrzeuge in San Francisco

Volvo Uber Fahrzeuge in San Francisco

Mit dem Geld, das unter anderem von SoftBank und Toyota stammen soll, soll Uber das Autonome Fahren weiter entwickeln. Jüngst wurde erst durch Gerichtsakten bekannt, wie viel Geld Uber bei der Entwicklung ausgegeben hat, was jedoch nicht zum erhofften Ziel führte. Das lag wohl auch am tödlichen Unfall im März 2018, wobei Uber diesbezüglich kein Vorwurf gemacht werden konnte.

Uber, das im letzten Jahr rund 3,3 Milliarden Dollar verloren hat, plant in diesem Jahr noch an die Börse zu gehen und vielleicht erhofft man sich von der Wertsteigerung eine bessere Bewertung beim Börsengang. Offiziell äußerte sich weder Uber noch SoftBank zu dem Vorgang. Von Toyota hieß es lediglich, dass man ständig verschiedene Optionen prüfe.

Toyota hat Uber bereits letztes Jahr 500 Millionen US-Dollar zugesichert. Auch dabei ging es um Investitionen in das Autonome Fahren. Man erhofft sich von der Technologie hohe Einsparungen, da man die Fahrenden nicht mehr bezahlen muss. Obgleich eine aktuelle Harvard-Studie zu dem Schluss kommt, dass die Einsparungen bei Robotertaxis nicht so hoch ausfallen, wie angenommen.

SoftBank investiert in viele Firmen in der Branche, so hat man auch 2,25 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung der Technik bei Cruise Automation investiert. Das Startup gehört zum General Motors Konzern, bei dem sich auch der japanische Hersteller Honda eingebracht hat.

Auch der Branchenprimus Waymo ist derzeit auf der Suche nach Investitionen und wie inzwischen bekannt wurde, soll das Geld von Autoherstellern kommen. Außerdem verkauft Waymo sein Lidarsystem, wobei noch unklar ist, ob die nötige Software dabei ist und wie viel man für den Lidar verlangt.

Quelle (englisch)

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