TU München: Software für Autonomes Fahren

Forschende der TU München haben eine neue Spur im Feld Autonomes Fahren aufgenommen.

Ein Algorithmus soll die Fahrrichtungsentscheidung der Fahrzeuge absichern. Die TU München hat eine Software entwickelt, die die Trajektorplanung überprüft und weitere Möglichkeiten einplant.

Fahrzeuge Trajektorplanung

Fahrzeuge Trajektorplanung. Quelle: TU München

Hat die KI die Fahrplanung vorgenommen, greift die Software der TU München ein. Sie prüft mögliche Störfaktoren wie Personen, die auf die Fahrbahn laufen, oder unerwartete Manöver anderer Verkehrsteilnehmender. Davor wird zunächst die Plausibilität der Streckenführung überprüft.

Bis zur Feststellung der Sicherheit des Wegs wird das Fahrzeug angewiesen abzuwarten. Dieser Feststellungsvorgang dauert 200 Millisekunden. Die Tests dazu liefen erfolgreich. So wurde der Radverkehr beim Abbiegen genauso beachtet wie der Gegenverkehr. Erst als das Fahrrad die Szenerie passierte, wurde die Wegführung als sicher eingestuft und das Auto fuhr los.

Die Tests umfassten drei Systeme zur Wegfindung. Derart konnte man konstatieren, dass das System die Fahrzeuge sicherer macht. Dies betrifft auch die Produkthaftung, denn damit sorgt man für Rechtssicherheit, so der Projektleiter Pek.

Kritische Stimmen sehen das System als sinnvoll, aber nicht ausreichend an. Denn die Tests bilden nur kurze Strecken ab, aber es braucht eine Abstimmung für zig Kilometer Fahrleistung. Außerdem geht das System nur von legitimen Fahrmanövern aus. Doch in der Realität gibt es zahlreiche Verkehrsdelikte, die dem Autonomen Auto begegnen können.

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