Oxbotica: Software für Autonomes Fahren

Das Unternehmen Oxbotica hat mit Selenium eine Software für das Autonome Fahren vorgestellt.

Der Unternehmensname Oxbotica kommt daher, weil das Unternehmen von Leuten der Oxford Universität gegründet wurde. Es beschäftigt sich mit mobiler Robotik und hat nun eine Software für die Autonomie von Fahrzeugen vorstellt: Selenium.

Selenium macht das Projektfahrzeug, mit Namen Geni, zu einem Autonomen Vehikel. Es erkennt Passanten, die Strecke und kann sich ohne die Verwendung von GPS verorten. Es kann im Inneren von Gebäuden oder draußen eingesetzt werden, so die Entwickelnden.

Das System soll adaptierbar sein und kann derart an Autos, Transportfahrzeuge oder Lagertransportfahrzeuge angepasst werden können. Also quasi jedes Fahrzeug könnte damit zu einem Autonomen Fahrzeug werden, dass die Umgebung wahrnimmt, sich verorten und selbst bewegen kann.

Das Herz dieser Entwicklung ist ein patentierter Algorithmus, welcher das Fahrzeug mit der autonomen Fähigkeit versorgt zu lenken, bremsen, navigieren, die Systeme zu kalibrieren, sowie statische und bewegliche Objekte zu erfassen. Dafür benötigt das Auto die entsprechende Sensorik: Lidar und Kameras. Darüber könne man Karten erstellen, die es dem Auto erlauben, sich zu verorten und zu navigieren. Zudem eröffnet das Kartenmaterial weitere Geschäfts- und Forschungsfelder, wie die Messung und Planung des Verkehrs und der Infrastruktur.

Selenium war Teil des Forschungsprojekts GATEway in Greenwich und Milton Keynes in Großbritannien. In diesem Zusammenhang hat man acht Shuttle-Busse entwickelt, die in Hearthrow Flughafen für die nächsten sechs Monate autonom fahren. Außerdem hat man sich dem Cloud-Computing gewidmet, womit man die Autonome Fahrzeugflotte managen kann.

Quelle Oxbotica

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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