Rushhour mit Autonomen Autos

Sollte das Autonome Fahren bei der Rushhour eingesetzt werden, würde man die Vorteile spüren.

Eine Studie der Schulich School of Engineering der Universität von Calgary hat die Hauptverkehrszeit mit ACC integrierten Fahrzeugen untersucht und fand heraus, dass schon wenige Fahrzeuge dieser Art einen positiven Effekt hätten.

Bosch ACC

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Die Fahrzeuge führen mit der optimalen Entfernung zum Vorderwagen, halten die Geschwindigkeit konstant und das soll sich auch auf das Verhalten manuell gesteuerter Wagen positiv auswirken, so die Studie.

Dabei gibt es auch eine Vernetzung der Fahrzeuge. Schon wenige Fahrzeuge, die mit dem System ausgestattet sind, machen einen spürbaren Unterschied aus.

Dieser Effekt sei sogar signifikant, sofern zehn Prozent der Autos damit ausgestattet sind. So könne ein Mensch mit 2,7 Sekunden in Durchschnitt reagieren, während ein Fahrzeug mit ACC 1,5 Sekunden brauche. Zudem können die Daten des Systems für die Verkehrsüberwachung herangezogen werden.

Wenn man die Autos dann noch teilen würde, also Car-Sharing, würde der Verkehr am effizientesten ablaufen.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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