Oxford University entwickelt günstiges Autonomes Auto

Die Gruppe der Oxford University “The Oxford Mobile Robotics Group” macht große Fortschritte bei der Entwicklung Autonomer Fahrzeuge.

Auf der 14. Annual Robotics Systems Conference gab der Professor, Paul Newmann, bekannt, dass es nur vier Monate und 20 Doktoranden benötigte, um ein Autonomes Auto zu bauen, dass die örtlichen Straßen passieren konnte. Die zwei gebauten Prototypen sind umgebaute Nissan Modelle.

Der eigentliche Produktionssinn lag in der Erprobung neuer Algorithmen für die Navigation. Doch die Autos haben einen entscheidenden Vorteil: sie sind günstiger, als beispielsweise Googles Autonome Fahrzeuge. Denn das Team der Oxford University nutzte für die Sensorik günstigere 2D Lidar, statt 3D Lidar. Diese Lidarsensoren sind an der Front des Wagens angebracht und seitlich, sowie unter dem Auto sind es Laser, die den Abstand messen.

Sobald sich das Auto bewegt, entsteht aus den Sensoren ein 3D Bild der Umwelt. Durch die Berechnung der Daten wird die Position ermittelt. Derzeit schafft der Rechner gut 40 Zeilen des Scans pro Sekunde, das reicht für die Berechnung der Strecke bei einer geringen Geschwindigkeit. Für höhere Geschwindigkeiten bedürfte es eines stärkeren Rechners, respektive mehr Zeilen pro Sekunde.

Besonders die Witterungsverhältnisse, wie Schnee und Regen, machen die Positionierung schwer. Dabei nutzt das Team das Gedächtnis des Autos, das beispielsweise Schnee erkennt und Infos auch aus der “Erinnerung” holt.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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