Nvidia stellt Orin für Autonomes Fahren vor

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Der Chiphersteller Nvidia hat einen SoC für Autonomes Fahren vorgestellt: Orin.

Nvidia ist einer der wichtigsten Zulieferer der Autonomen Fahrzeugbranche geworden, denn man stellt die nötige Rechenkapazität bereit. Diese Marktposition hat man nun noch mal mit dem neuen SoC (System on a Chip) Orin verstärkt.

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Der Chipsatz ist für Autonome Fahrzeuge und Roboter gedacht und ist auch Teil der Nvidia Drive AGX Orin. Die Rechenpower ist die Nachfolge des Chips Xavier, der viel Anklang fand. Der neue Chip Orin besteht aus 17 Milliarden Transistoren und bietet nach Angaben des Unternehmens rund das siebenfache der Leistung von Xavier. Die Software für Xavier ist auch mit Orin kompatibel.

Das System agiert in Verbindung mit der GPU-Architektur und verfügt über CPU-Cores von Arm Hercules sowie über KI-Beschleuniger. Derart ist die neue Technik aus dem Hause Nvidia in der Lage 200 Billionen Operationen pro Sekunde auszuführen. Damit ist das System für das Autonome Fahren bis Level 5 geeignet. Die Entwicklung von Orin dauerte vier Jahre und verschlang Milliarden US-Dollar.

Des Weiteren gab Nvidia bekannt, dass man die vorgefertigten Deep-Neural-Network-Modelle zugänglich macht. Derart lassen sich Verkehrsteilnehmende erkennen, es ermöglicht die Positionsbestimmung sowie die Wegführung. Außerdem gibt man weitere KI-Tools frei. Da man das gesamte Ökosystem bereitstellt, soll sich die Entwicklung des Autonomen Fahrens beschleunigen.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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