Xavier AI – KI auf dem Chip von Nvidia

Der Xavier AI Prozessor ist speziell für das Autonome Fahren entworfen worden und wird in diesem Quartal erscheinen.

Die Rechenkapazität ist wegen KI besonders groß, aber sie kann damit viele Systeme in der Steuerung übernehmen. Der System-on-Chip (SoC) Xavier AI verfügt über 512 Kerne in einer 8-Kern CPU Architektur.

Nvidia Xavier AI

Nvidia Xavier AI

Damit erreicht man 30 Billionen Operationen pro Sekunde (TOPS), wobei man nur 30 Watt Strom verbracht. Das ist eine Energieeffizienz um den Faktor 15 gegenüber vorherigen Modellen. Und noch ein Rekord: Xavier AI von Nvidia hat über neun Milliarden Transistoren.

Die Entwicklung hat zwei Milliarden US-Dollar und vier Jahre der Zeit von mehr als 2.000 Nvidia-Beschäftigten gekostet. Daraus wurden zwei neue Softwareplattformen: Drive IX und Drive AR.

DRIVE IX ist ein intelligentes Entwicklungskit und ermöglicht die Lernfähigkeit der KI-Assistenten – innerhalb und außerhalb des Fahrzeugs. DRIVE AR ist das Augmented Reality Entwicklungskit: Die Software-Plattform für das KI-Auto zur Bildbearbeitung und -Darstellung mittels einer KI. DRIVE AR soll das Augmented-Reality-HMI der nächsten Generation darstellen – von der Navigation bis zur Warnung.

Auch der bereits angekündigte Pegasus Prozessor basiert auf der SoC Technik Xavier AI. Pegasus hat die verbesserte Fähigkeit mehrere neuronale Netze (KIs) zu betreiben. Pegasus besteht aus zwei XavierAI SoCs und zwei Grafikprozessoren der nächsten Generation. Derart hat das System eine Rechenleistung von 320 Billlionen Operationen pro Sekunde.

Das System wird auch von Infineon unterstützt und es soll für die Vollautonomie ausgelegt sein (Level 5). Infineon steuert dem System die Aurix Mikrocontroller bei und sorgt für die Sicherung bei der Stromversorgung.

Mitteilung (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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