Bosch: Automatisierung des Stattelanhängers

Auf der IAA Nutzfahrzeuge zeigt Bosch die Elektromobilität beim Anhänger – Ein Schritt zum Autonomen Parken für Lkws.

Der Zulieferer Bosch hat schon einige Ausblicke auf die kommende IAA 2018 gesetzt. Nun hat man nochmal nachgelegt: Auf der Messe präsentiert man auch einen Lkw Sattelanhänger, der mittels einer elektrischen Hinterachse mehr Kraft hat.

Bosch E-Hinterachse

Bosch E-Hinterachse

Der Anhänger selbst bekommt damit einen E-Motor und durch das Bremsen oder Bergabfahren können die Batterien wieder aufgeladen werden. Der Strom kann für die Gerätschaft genutzt werden, was bis zu 10.000 Euro im Jahr sparen lässt. Wird beispielsweise eine Kühlanlage damit betrieben, spart man um die 9.000 Liter Diesel.

Zudem gibt es eine Unterstützung beim Anfahren und Beschleunigen – auch damit lässt sich Sprit, respektive Geld sparen. Das spart außerdem Abgase und sie sind leise, was sich vor allem im städtischen Verkehr auszeichnet.

Auch in Richtung Autonomes Fahren ergeben sich Chancen durch die elektrische Hinterachse, denn man macht sie auch intelligent. Derart kann sich der Anhänger von selbst beispielsweise auf einem Betriebshof einparken ohne dass man den Lkw dazu starten müsste. Auch bei Ladestationen, wie dem Hafen, lässt sich die Technik einsetzen und fördert die Effektivität.

Dafür verfügt der Anhänger über zusätzliche Sensorik. Der Anhänger wird mit einem Inverter und dem VCU (Vehicle Controol Unit) – einem Steuergerät – ausgestattet. Die Kosten dafür wurden nicht bekannt gegeben, aber man gibt an, dass sich der Preis innerhalb von zwei Jahren amortisiert hat. Die Einsparungen werden mit vier Prozent angegeben.

Die Technologie lässt sich auch nachrüsten und man hofft auf eine große Nachfrage, denn jährlich werden in Europa um die 250.000 Anhänger neu zugelassen.

Pressemitteilung

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