J. D. Power Studie | Q3 Mobility Confidence Index

Eine neue Studie von J. D. Power zeigt eine unveränderte Einstellung gegenüber dem Autonomen Fahren.

Am Mittwoch veröffentlichte das Beratungsunternehmen J. D. Power die aktuellen Werte des Mobility Confidence Index Q3. Die Ergebnisse sind denen des zweiten Quartals ähnlich.

Automatisierter eGolf

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Die Studie, die in Zusammenarbeit mit SurveyMonkey entstand, deutet auf ein unverändert schlechtes Vertrauen gegenüber dem Autonomen Fahren. 69 Prozent der Befragten verfügen über wenig bis gar kein Wissen über die Technologie des Autonomen Fahrens. Mehr als die Hälfte bekräftigten, dass sie ein solches Fahrzeug weder leasen, noch kaufen würden. Unter den weiblichen Befragten ist die Zustimmung sogar noch geringer.

Jedoch sind das Gros der Menschen von dem Nutzen überzeugt. Allerdings gaben 38 Prozent an, dass sie von der Autonomen Fahrzeugtechnologie unbeeindruckt sind.

Bezüglich der E-Mobilität ist das Vertrauen ebenfalls gleichgeblieben. Über die Hälfte derjenigen, die bereits ein E-Auto besaßen, würden wieder eines kaufen. Auch auf der anderen Seite bleibt es so: Mehr als die Hälfte, die bisher kein E-Auto in ihrem Besitz hatten, würden es auch nicht kaufen wollen.

Die unveränderten Zahlen überraschten die Studienmachenden und zeigten, dass die Hersteller die Menschen mitnehmen müssen. Man müsse den Kurs ändern und mehr Wissen über das Autonome Fahren teilen. Hier müsse man investieren.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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