Bosch-Umfrage: Smart-Home kann mehr als gedacht

Bosch befragte Twitter-User in sechs Ländern zur Einstellung gegenüber der Smart-Home Technologie.

Dass das Smart-Home immer mehr Menschen in seinen Bann zieht ist ein abzusehender Trend der Digitalisierung. Eine Umfrage aus dem Hause Bosch zeigte das Wissen um diese Technik.

Bosch Umfrage Smart Home 2016

Zwei Drittel der Befragten wussten, dass man mit dem Smart-Home das Licht steuern kann. Jedoch wussten lediglich 22 Prozent, dass ein entsprechend vernetzter Ofen auch Rezepte vorschlagen kann. Im internationalen Vergleich wussten Personen aus Frankreich mehr über die Fähigkeiten eines Smart-Homes, als Menschen aus Großbritannien, Österreich oder USA. In Deutschland und Spanien wissen die Menschen oftmals gar nicht, dass die Funktion bereits erhältlich ist. Nur 50 Prozent aller Befragten wissen um die markenunabhängigen Vernetzung der Geräte.

Die genaueste Einschätzung über die Funktionen eines Smart-Homes hatten die Alterskohorte zwischen 25- und 34 Jahren. Die Altersgruppen darüber, aber auch darunter, sind die Fähigkeiten weitgehend unbekannt – dazu gehören auch die sogenannten Digital Natives, also Menschen, die mit der Digitalen Technik aufgewachsen sind. Zwischen den Geschlechtern trauen Männer mehr Smart-Home mehr zu, als Frauen.

Vor Kurzem hatte Bosch eine Umfrage zum Wissen über das Autonome Fahren in Großbritannien veröffentlicht, wobei viele ebenfalls nicht wussten, dass es viele Funktionen bereits gibt.

Als Kaufargument zieht vor allem die Energieeinsparungsmöglichkeiten. In Spanien, Frankreich und Großbritannien sind die Befragten zwischen 71 und 75 Prozent bereit Smart-Homes zu nutzen, wenn man damit Energie einsparen kann. In Deutschland waren es 59 Prozent, was international der geringste Wert ist.

Das Sicherheitsargument landet auf Platz zwei der überzeugenden Argumente, welcher bei 58/59 Prozent liegt. Ein Smart-Home kann über einen Einbruch informieren und Aufnahmen machen. In Sachen Bequemlichkeit, wie den Kaffee zu machen, wenn man aufgestanden ist ist vor allem in Frankreich beliebt, mit 42 Prozent.

Die Steuerung der Funktionen über das Smartphone aus der Entfernung ist für 60 Prozent der Befragten aus Großbritannien und den USA wichtig. In Spanien, Deutschland und Österreich steht der Wunsch bei 30 Prozent auf der Liste. In Frankreich bei 45 Prozent. Ein intelligentes Sofa wünschen sich vor allem die 16- bis 24-Jährigen.

Ablehnungsgründe liegen vor allem am Kostenfaktor, besonders in Spanien gaben dies 70 Prozent an, ähnlich auch in Frankreich. Ein Drittel der Befragten gaben den Datenschutz an.

Zehn Prozent in Deutschland und Österreich lebten bereits damit. 31 Prozent der Menschen haben sich noch gar nicht mit dem Smart-Home beschäftigt. Der Rest informiert sich über das Internet bei Herstellern und Handel; 42 Prozent besuchen dafür Blogs und Foren. Jedoch holen sich gerade die Jüngeren ihre Informationen offline.

Umfrage

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