Österreich: Gesetze & Alkoholschloss

Die österreichische Regierung hat eine Gesetzesnovelle verabschiedet und will ab kommenden Jahr Alkokholschlösser in Autos einbauen lassen.

In Österreich hat man die Gesetze für das Autonome Fahren beschlossen. Darin werden nicht zwangsläufig Hände am Lenkrad vorgeschrieben. Je nach dem, welcher Assistent aktiviert ist, soll man die Hände auch vom Lenkrad nehmen dürfen. Genaueres sollen Verordnungen regeln.

Alkohol Detektor Honda und Hitachi

Alkohol Detektor Honda und Hitachi

In Österreich setzt man ebenfalls auf die Technik und will die Testmöglichkeit für die Unternehmen schaffen. Die Teststrecke des Landes wird vermutlich in der Steiermark entstehen.

Ab kommenden Jahr, so der Verkehrsminister, soll es das Alkoholschloss im Auto geben. Das wird diejenigen betreffen, die deswegen auffällig werden. Das Alkoholschloss soll als Alternative für ein Fahrverbot eingebaut werden. Das soll vor allem vor dem Jobverlust schützen, bei Personen die aus Berufsgründen viel fahren müssen.

Weltweit fordern Sicherheitsverbände solche Alkoholschlösser in den Fahrzeugen. Die Unternehmen Honda und Hitachi haben bereits ein solches Alkoholschloss entwickelt.  Die Kosten für das Alkoholschloss in Österreich zahlen die Nutzenden. Der Preis liegt bei rund 2.500 Euro pro Jahr, inklusive der Verwaltungskosten und des neuen Führerscheins.

Mit Österreich gibt es nun acht EU Staaten, in denen solche Programme laufen. Beispielsweise in Polen, so der ETSC.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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