UK: Auto-Versicherung, Gesetze & Autonomes Fahren

JLR Forschung in UK
JLR Forschung in UK

In Großbritannien will man die Regeln für die Kfz-Versicherungen ändern und weitere Gelder zur Forschung auflegen.

Vergangenen Montag hat die britische Regierung ihre Änderungen für die Kfz-Versicherung vorgelegt. Bis 2020 will man in London das Autonome Fahren in Großbritannien erlauben. Denn der globale Markt wird derzeit auf rund 900 Milliarden Pfund geschätzt, so die Regierung.

JLR Forschung in UK

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Im März kündigte George Osborne seine Pläne an, das Autonome Fahren auf den britischen Straßen zu testen. Nun will man die gesetzliche Hürden für die Einführung der Technik aus dem Weg schaffen. Künftig soll es auch auf den Autobahnen möglich sein, autonom zu fahren.

Die Versicherungsunternehmen müssen sich auf Veränderungen einstellten, denn künftig sollen Fahrende, die über Automatisierte Technik verfügen, weniger zahlen. Als Beispiele nannte er, Fahrzeuge die die Spur wechseln können oder Parkassistenten, welche sicher sind.

Dennoch, so unterstrich man, werden Autonome Fahrzeuge auf absehbare Zeit mit einer Person hinter dem Steuer, zur Kontrolle, ausgestattet sein müssen. Die Beratungen über die Veränderungen werden noch bis Mitte September andauern, wie Reuters berichtet.

Außerdem wird es ein neues Forschungspaket für Autonomes und Vernetztes Fahren geben, das mit mehr als 30 Millionen Pfund ausgestattet werden soll.

Von dem Versicherungsunternehmen Axa hieß es dazu, dass man auch glaube, dass die Prämien fallen würden. Daher überlege man, eine Cyber-Versicherung einzuführen. Denn die Cyberkriminalität ist nicht zu verachten. Solche Hacker können das Autonome Auto ohne Anwesenheit stehlen oder sogar die Kontrolle während der Fahrt übernehmen.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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