Autonomes U-Boot misst Eisdicke

Ein Forschungsprojekt in der Antarktis hat 3D Karten vom Eis gemacht – von unten. Dafür nutzte man ein Autonomes U-Boot.

Um die 3D Karten von unten zu bekommen musste ein Autonomes U-Boot die Aufnahmen machen. Damit erhofft man sich einen Blick auf die Veränderungen des ewigen Eises in der Antarktis. Bei den bisherigen Stichproben erwies sich das Eis dicker als erwartet.

Das autonome U-Boot soll auch diese Frage beantworten wie sich die Schollen entwickeln und torpediert sie mit einem Sender. Derart kann das U-Boot der Scholle folgen und aus einer ähnlichen Position eine erneute Messung vornehmen.

Das Autonome U-Boot erfasst die Eisscholle und teilt sie virtuell in kleinere Teile um sie zu vermessen. Dasselbe Prinzip verfolgen auch Robomäher oder Saugroboter. Allerdings braucht auch das U-Boot Glück, denn wenn es keine eisfreie Stelle gibt, kann es nicht auftauchen.

Das U-Boot, aus dem Woods Hole Oceanographic Institution in den USA, wiegt rund 200 Kilogramm und ist ca. zwei Meter lang. Es kostete rund eine halbe Million US-Dollar. Dort will man künftig ein Autonomes U-Boot in Form eines Torpedos entwickeln, das schneller und effektiver sein soll.

Im Übrigen hat auch die US-Navy Autonome Boote auf dem Schirm und zuweilen auch im Einsatz.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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