Wird der Zug durch Autonomes Fahren überflüssig?

Randal O’Toole des Cato Insituts in Washington (DC) glaubt, dass die Einführung Autonomer Fahrzeuge den Schienenbetrieb überflüssig machen würden.

Das Cato Institut in der US-Hauptstadt ist ein Think-Tank, der sich um die Freiheitsrechte kümmert. Das Team ist gegenüber der der Einführung des Autonomen Fahren positiv eingestellt. Doch malt Randal O’Toole ein düsteres Bild für die Eisenbahn.  Mit Blick auf die derzeitigen Investitionen in Großbritannien und Australien im Hochgeschwindigkeitsschienenverkehr, prognostiziert er, dass egal wie schnell Züge fahren könnten, Beqeumlichkeit wird siegen.

Ein Autonomes Auto, dass den Fahrgast bequem von A nach B kutschiert, selbst auf Distanzen von über 300 Kilometern wird Vorrang haben. Der Einsatz dieser Fahrzeuge werde die Welt so ändern, wie das Aufkommen der Autos damals, so der Forscher. Der Schienenverkehr sei mit Car-Sharing und Diensten wie “Uber” bereits im Abstieg begriffen.

Solange die Kinderkrankheiten der Technik aber noch nicht ausgeräumt seien, wie am Beispiel von Google, lebe der Zug noch weiter.

Aber gerade auf der Schiene, so meine Meinung, könnte das Autonome Fahren schneller kommen, als im Auto. Die Route ist vorgegeben und der Zug kann nicht abweichen. Sensoren können den Zug autonom fahren lassen und er würde Zeitplan und  Steuerbefehle aus der Zentrale bekommen. In London fahren bereits die ersten Autonomen U-Bahnen und auf Hawaii soll in spe ein entsprechender Überlandzug fahren.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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