BMW in Dingolfing: Autonome und Vernetzte Logistik

Ein Produktionsstandort von BMW wird vernetzt und automatisiert.

Die BWM-Fertigungsstelle in Dingolfing wird nun automatisiert und vernetzt. Das Projekt dazu startete bereits 2019.

Das Forschungsprojekt “Autonome und vernetzte Logistik” wurde im September letzten Jahres offiziell gestartet. Über drei Jahre sollte es andauern und tritt nun in die praktische Phase ein. Das Projekt wird vom bayrischen Landesministerium für Wirtschaft gefördert und verfügt über weitere Partner aus Bayern: m3connect, Stäubli WFT und Forschungseinrichtungen.

Das Ziel ist es, die Produktionsstätte intelligenter zu machen. Derart wurden einige Maßnahmen vorgenommen, die man unter Industrie 4.0 subsumieren kann. Nun geht es vor allem um automatisierte Transportsysteme, Robotik und Vernetzung. Die Implementierung soll ausgiebig getestet werden.

Das Produktionsnetzwerk von BMW hat einige Logistiklösungen unabhängig voneinander gestartet und hat 2019 den Deutschen Logistikpreis gewonnen. Das Forschungsprojekt wird nun weitergeführt, um die Vernetzung zwischen den Logistiklösungen zu ermöglichen. Der Hersteller investiert dafür rund 4,8 Millionen Euro.

Die Vernetzung, und das ist auch ein Testverfahren, nutzt man die 5G-Technologie. Damit lassen sich große Datenmengen mit geringer Latenz übertragen. Langfristig will man alle Produktionsorte mit dem Standard ausstatten.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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