Vicarious Surgical erhält hohen Support

Der Microsoft-Gründer Bill Gates unterstützt das Startup Vicarious Surgical.

Das Jungunternehmen Vicarious Surgical (Chirurgischer Stellvertreter) bedient sich der Robotik für Operationen. Wie der Name schon andeutet, geht es darum, dass ein Roboter die Arbeit eines Menschen durchführt, der via virtueller Realität zugeschaltet ist.

Das Konzept wird von dem Startup umgesetzt und dabei hat man prominente Unterstützung erhalten. Der Gründer des IT-Konzerns Microsoft, Bill Gates, gibt Geld dazu.

Gegründet wurde das Unternehmen vor ungefähr fünf Jahren von Adam Sachs und Sammy Khalifa, welche es als Studierende des Massachusetts Institute of Technology (MIT) begonnen haben. Sie entwickelten Miniaturroboter, welche in der Lage sind mittels VR-Headsets die Arbeit der Chirurgie zu übernehmen.

Der Vorteil der Methode ist, dass es nur eines kleinen Schnitts bedarf und der Operateur hat dennoch vollen Zugriff. Bei der konventionellen Methode muss man je nach Zugriff, größere Schnitte machen. Außerdem muss das Fachpersonal nicht vor Ort sein, sondern kann sich an einem beliebigen Ort auf der Welt aufhalten.

Mithilfe von Bill Gates und weiteren finanzkräftigen Investoren, wie Eric Ende, Jerry Yang und Marc Benioff, konnte Vicarious Surgical insgesamt 31,8 Millionen US-Dollar einsammeln. Dabei gibt es verschiedene Anwendungsmöglichkeiten, aber man hat sich für den Gesundheitsbereich entschieden.

Mit dem Geld will man die Kosten für die einzelne Operation senken und die Fernsteuerungs-Technologie optimieren. Die Technologie, Roboter bei Operationen einzusetzen, wird bereits genutzt. Doch ist der Einsatz immer noch sehr teuer, daher wird nur ein geringe Prozentsatz über Roboter ausgeführt. Denn ein Roboter dieser Art kostet derzeit noch rund zwei Millionen US-Dollar.

Mit der Methode von Vicarious Surgical könnten sich aber auch kleinere Krankenhäuser derartiges Equipment leisten. Derart sprechen die Gründer von einer Demokratisierung der Chirurgie.

Quelle (englisch)

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