Umfrage der FH Köln | Vernetzte Autos

Ein wichtiger Schritt hin zum Autonomen Fahren ist die Vernetzung der Autos miteinander. Die Fachhochschule Köln hat eine Umfrage dazu gestartet.

Sei es die Position, der Fahrbahnzustand, der Verkehr oder der jetzt bald zu Pflicht werdende eCall: All das soll die Sicherheit im Straßenverkehr verbessern und Unfalltote reduzieren. Doch all diese Features sammeln Daten über die Autofahrenden und diese werden von wem und wie und zu welchem Zweck ausgewertet? Versicherungen, Verkehrsbehörden, Werbeunternehmen? NSA? Datenschutz ist das Stichwort.

Unfall

Studie der FH Köln zum Datenschutz im Vernetzten Auto

Die Studie befragte 1.021 Auto-Haltende in Deutschland und zusammengefasst kam als Ergebnis heraus, dass beispielsweise der eCall noch nicht so bekannt ist, aber dennoch akzeptiert wird, was den finanziellen Aufwand betrifft. Was die Daten angeht, so können sich einige Personen vorstellen, dass neben Polizei und Notarzt, auch der Versicherer informiert wird.

Doch wenn es um nicht Unfallbezogene Daten geht, ist man, der Studie nach, vorsichtiger und die Weiterleitung der normalen Daten, gar vollautomatisch, trifft auch keine große Gegenliebe. Selbst bei Eigenkontrolle der Daten, sehen viele keine Veranlassung Daten weiterzuleiten, sofern es keinen Unfall gab.

Das betrifft im Übrigen auch die Hersteller der Autos und Fahrassistenten, als auch Werkstätten. Die Akzeptanzrate erhöht sich bei Transparenz und eigenständiger Entscheidung, ob Daten weitergeleitet werden.

Dabei ist die Klasse, die politische Ausrichtung,  das Alter oder das Fahrzeug selbst relativ irrelevant, alle haben eine hohes Datenschutzbedürfnis. Die Möglichkeit, den Datenversand zuzulassen oder zu verhindern, werden von Autofahrenden besser akzeptiert.

Quelle FH Köln

,

Comments are closed.