Gestern: Die Autos von Morgen | GEO 2001

Wie hat man noch vor 10 Jahren bis 15 Jahren die Zukunft des Autos gesehen? Per Zufall fiel mir eine alte Ausgabe von GEO in die Hand, die genau dieses Thema behandelte.

In der GEO Ausgabe vom September 2001 war die Titelstory “Revolution auf Rädern” – Der Wettlauf um das Auto der Zukunft. Interessiert durchblätterte ich die Seiten und stellte schnell fest: Es geht vor allem um den Spritverbrauch. Die Brennstoffzelle wurde fest eingeplant, die leider immernoch nicht funktioniert.

GEO 9 2001 Auto der Zukunft

Damals galt das Leichtermachen des Komponenten, samt Motorenoptimierung, zu den angesagten Trends, also die Zukunft des Fahrens. Zum Schluß, gab es noch eine Aussicht auf die sogenannte Hypercars, also Autos, deren Leichtigkeit und neue Motoren den Spritverbrauch senken sollten: “2005 wird man Hypercars überall auf den Straßen sehen, 2010 werden sie den Markt dominieren…” (GEO 9/2001 S. 68). Leichtbauarten gibt es allerdings, in der Tat, in jedem Auto.

Was die Technik des Autonomen Fahrens angeht, so geht man nur in ein paar Absätzen darauf ein, genauer genommen geht es hauptsächlich um die Vernetzung mit dem Internet unter dem Begriff “integraler Multimediaansatz”. Vorgestellt wird ein VW Passat, der mit einem “Butler”, also einem Fahrassistenzsystem ausgestattet ist, welcher sich per GPS lokalisiert und sich bei Bedarf die nächste Werkstatt anmeldet. Mittels zweier PCs ist das Auto mit dem Internet verbunden und kann Emails vorslesen und Faxe ausdrucken. Außerdem sind Bildschirme in den Kopfstützen integriert.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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