Neuer Tesla Unfall mit aktiviertem Autopiloten

Tesla auf Gehweg
Tesla

Ein tödlicher Unfall zu Beginn dieses Jahres, bei dem ein Tesla auf einen Feuerwehrwagen prallte, involvierte das Fahrerassistenzsystem des Fahrzeugs, wie das Unternehmen gegenüber den Regulierungsbehörden offenlegte.

Der Unfall tötete den 31-jährigen Genesis Mendoza-Martinez aus Pittsburg. Tesla offenbarte Details des Unfalls in Walnut Creek, in den der Tesla Model S involviert war. Der Unfall ereignete sich am 18. Februar.

Der Vorfall ist der 17. tödliche Unfall seit Juni 2021, bei dem Tesla-automatisierte Fahrerassistenzsysteme beteiligt waren. 2021 verlangte die Regierung von den Autoherstellern, Daten zu diesen Unfällen vorzulegen. Der Unfall war einer von 66 gemeldeten Zusammenstößen, die in der neuesten öffentlichen Veröffentlichung von Daten, die von der NHTSA über Unfälle mit sogenannten Level-2-automatisierten Fahrsystemen gesammelt wurden, enthalten waren.

Laut den Behörden ereignete sich der tödliche Unfall gegen 3:50 Uhr auf der Interstate 680. Die Feuerwehr sagte, dass der Fahrer des Teslas die rechte Seite eines Einsatzwagens traf. Der Tesla erlitt bei dem Unfall erhebliche Schäden. Der Fahrer, Mendoza-Martinez, starb am Unfallort. Ein weiterer Insasse des Teslas wurde schwer verletzt und musste mit hydraulischen Werkzeugen aus dem Wrack befreit werden.

Immer mehr Stimmen fordern, die Sicherheitsbestimmungen für autonomes Fahren auch in den USA zu verschärfen. Allen voran wird dabei Tesla in den Fokus genommen. Die aktuelle Untersuchung ist ein Aspekt dessen, eine Gesetzesverschärfung eine weitere.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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