Gett verkauft Juno wieder?

Der Fahrdienstleister Gett überlegt sich des erst vor kurzem eingekauften Startups Juno zu entledigen.

Das Ridesharing Konzept wurde von einigen Unternehmen aufgegriffen und der Markt scheint inzwischen überfrachtet, dabei gibt es noch Wachstumsmöglichkeiten. Schließlich geht es um die Frage von Fahrdiensten versus der Nutzung eines eigenen Pkws. Dieser ist zwar noch ein Statussymbol, wird aber ob des ökologischen Fußabdrucks immer mehr ins Abseits geraten und diese Entwicklung hat bereits begonnen.

VW Gett Kooperation

Das wissen auch die Autohersteller und haben jeweils eigene Unternehmen im Bereich des Ride- oder Car-Sharings gegründet, aufgekauft oder kooperieren mit ihnen. Der Fahrdienstleister Gett hat den Hersteller Volkswagen als Kooperationspartner und mit dem Geld ein anderes Unternehmen aufgekauft. Doch scheint man sich überhoben zu haben, denn die neuerlichen Finanzierungsrunden verfehlten das Ziel weitgehend.

Jetzt überlegt Gett den Verkauf von Juno, ein Startup in dem Bereich, das man sich erst im April letzten Jahres für 200 Millionen US-Dollar einverleibt hat. Nicht nur das, man überlegt den US-Markt zu verlassen. Gett ist ein Unternehmen aus Israel und Juno stammt aus dem US-Bundesstaat New York. Juno war quasi die Eintrittskarte für den US-Markt.

Der Grund für den Rückzug vom US-Markt, so die Analyse ungenannter Mitarbeitender, liege in den Kosten die Juno verursache. Das mag mit dem starken Wettbewerb in New York zusammenhängen. Denn hier konkurriert Gett mit Uber, Lyft und Via. Letztere kooperieren mit Mercedes-Benz. Anderen Quellen nach, sei kein Verkauf geplant, denn Gett habe mit Juno im ersten Quartal des Jahres einen Gewinn erzielt.

Gett ist ansonsten noch in Russland, in Großbritannien und in Israel vertreten. So hat man seinen Dienst in über 100 Städten etabliert. Neben VW gehören auch Finanzunternehmen und Privatpersonen zu den Investierenden.

Quelle (englisch)

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