Drohne übernimmt im Notfall bei Ford – Patent

Der Autohersteller Ford ein neues Patent eingereicht, das sich mit dem Autonomen Fahren beschäftigt.

Was geschieht, wenn das Autonome Auto in Zukunft nicht mehr weiter weiß? Wenn beispielsweise ein Sensor und die Redundanzstufe beschädigt und die Wahrnehmung des Wagens beeinträchtigt ist.

Sensorersatz per Drohne - Fordpatent.

Sensorersatz per Drohne – Fordpatent. Quelle: dronebelow

Das neuerliche Patent aus dem Hause Ford widmet sich dieser Frage. Schon zuvor hatte man daran geforscht und entwickelte eine Fernsteuerung als Lösung bei Notfällen. Wenn die Fahrzeuge weder über Lenkrad noch Pedale verfügt, wird es sonst schwer weiter zu fahren.

Doch sollte die Sensorik beschädigt sein, braucht es neue Augen und Ohren – die in Form einer Drohne angeschwebt kommen könnten. Sie koppelt sich an das Fahrzeug und übermittelt die Daten. Dank der Drohnensensorik könnte das Auto die Fahrt wieder aufnehmen und zwar zur nächsten Werkstatt.

Ford hat in puncto Vernetzung und Autonomes Fahren schon einige Patente eingereicht, von denen vermutlich nicht alle das Licht der Werkhalle sehen werden.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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