Continental: Waveguide-Technologie soll es bringen

Der Zulieferer Continental kündigt einen Durchbruch beim AR-HuD an – dank Waveguide-Technologie.

Continental forscht schon lange am Einsatz von Head-up-Displays (HuD) mit Augmented Reality (AR) und hat nun einen gewaltigen Fortschritt verkündet: die Waveguide- oder auch Wellenleiter-Technologie. Der Clou ist, man braucht nun keine Spiegel mehr.

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Waveguide Technologie. Quelle: Conti

Mit der HuD-AR Technik kann man Informationen in das Sichtfeld der Fahrenden einblenden und damit das tatsächliche Bild um wichtige Daten erweitern. So kann man beispielsweise Gefahrenstellen rot markieren oder die Navigation so einblenden, als würde sich der Pfeil direkt auf der Straße befinden. Das erleichtert nicht nur das Fahren, sondern erhöht auch die Sicherheit, so Continental.

Die Waveguide (Wellenleiter) Technologie wurde nun als vollfarbiger Demonstrator vorgestellt, was man in Kooperation mit  DigiLens entwickelt hat. Seit zwei Jahren arbeitet Continental mit DigiLens zusammen. Erst im Mai hat Continental seine Anteile bei DigiLens erhöht.

Die Technologie macht den Einsatz im Auto realistischer, vor allem weil es nun viel kleiner ist. Konkret hat das Gerät nur noch die Ausmaße von 10 Litern, ein Drittel dessen was man mit Spiegeln braucht. Trotz der geringen Größe erlaubt die Technologie die gesamte Sicht der Fahrenden mit Informationen zu versorgen. Die bisherigen Ansätze wären für den Einsatz im Auto zu groß gewesen. Dank des Wellenleiters erreicht man einen Anzeigebereich von 15° x 5°, was 2,60 Meter auf 0,87 Meter bei einer Projektionsdistanz von 10 Meter entspricht.

Die Wellenleiter-Technologie bedient sich statt der Spiegel dreier Wellenleiter, welche die Lichtstrahlen ablenken und auswerfen, sodass sich das Bild auf der Windschutzscheibe spiegelt. Daher braucht man keine Spiegel mehr und kann die Ausmaße des HuD-AR reduzieren.

Pressemitteilung

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