Autonomes Fahren im Winter und bei Schnee

Das Autonome Fahren muss auch winterfest gemacht werden. Ein neuer Datensatz sollen helfen.

Bisher ist das Autonome Fahren vor allem ein Schön-Wetter-Phänomen. Jedoch gibt es diverse Ansätze das zu ändern. So testet man die Winterfestigkeit beispielsweise beim VTT in Finnland, bei Yandex in Russland und auch Waymo tüftelt daran.

Winterstrasse Berlin

Der Schnee im Winter kann die Fahrbahnmarkierungen oder Schilder verdecken und die Sensoren behindern. Die Landschaft vom Schnee bedeckt, ist für die “Augen” der Autos eine andere. Jetzt hat das Unternehmen Scale AI sich nun auch dem Thema angenommen.

Scale AI sieht den Schlüssel in den Daten und stiftete in Kooperation mit dem Open-Source-CADC (Canadian Adverse Driving Conditions) einen Datensatz, der über 56.000 Bilder mit Winterwetter verfügt. Dieser Datensatz wurde zusammen mit der Universität von Waterloo und der Universität von Toronto erstellt.

Mithilfe der Daten soll es der KI ermöglicht werden, die Strecken zu bewältigen. Denn sie können ihre Fähigkeiten nicht verallgemeinern und bekannte Strecken werden zu unbekannten, wenn dort beispielsweise Schnee liegt. Mit dem Datensatz sollen die Fahrzeuge das lernen.

Die Bilder umfassen Hindernisse, Verkehrsteilnehmende, Tiere und weitere Verkehrsobjekte, die vor allem in Schnee getaucht sind. Dafür fuhr man einen Lincoln MKZ Hybrid, der mit Autonomoose des Toronto Robotics and AI Laboratory (TRAIL) und dem Waterloo Intelligent Systems Engineering Lab (WISE Lab) an der University of Waterloo ausgestattet war. Das Fahrzeug verfügte über eine Reihe von Sensoren.

Die Daten wurden gelabelt und man erreichte eine hohe Genauigkeit. Das erklärte Ziel ist es, neue Ideen und Innovationen in dem Bereich zu fördern.

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